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Unser Träger

Der Verein Marienkäfer Hamburg-Wandsbek e.V. – ein privater, von Eltern gegründeter Kindergarten.

Der Verein

Unsere Einrichtung ist ein privater, von Eltern gegründeter Kindergarten. Träger ist der Marienkäfer Hamburg-Wandsbek e.V., dem die Eltern der „Marienkäfer"-Kinder angehören.

Die intensive Zusammenarbeit und das Gespräch miteinander sind eines unserer zentralen Anliegen und unsere Stärke. Nur ein abgestimmtes Zusammenspiel zwischen Eltern, Kindern und PädagogInnen ist sinnvoll und gewinnbringend für die Kinder und unseren Kindergarten.

Wir sehen die Eltern als unverzichtbare Partner, weil viele Aktivitäten – vom Shuttleservice zum Planschen über Gartenarbeit bis hin zu Besorgungen – ohne ihre Mithilfe nicht zu meistern wären.

Das Haus des Kindergartens Marienkäfer

Mitmachen: Was Elternmitarbeit bei uns bedeutet

Als Elterninitiative leben wir von echtem Mitgestalten. Eltern sind bei uns keine Kundschaft, sondern Teil der Gemeinschaft – das schafft kurze Wege, familiäre Nähe und einen Kindergarten, der wirklich „unserer" ist.

  • Ehrenamtliche Ämter (z. B. Vorstand) und die jährliche Mitgliederversammlung
  • Praktische Dienste im Alltag – etwa der Fahrdienst zum Planschen
  • Gemeinsame Arbeitseinsätze, z. B. Gartenpflege und kleine Reparaturen
  • Mithilfe bei Festen und Aktionen, vom Sommerfest bis hin zu Besorgungen

Der Umfang ist überschaubar und wird gemeinsam getragen. Was dabei entsteht, ist mehr als Entlastung: enge Bindungen, ein echtes Netzwerk und das Gefühl, Teil von etwas Eigenem zu sein.

Historie

Der Kindergarten Marienkäfer wurde 1994 von einer privaten Elterninitiative in Marienthal gegründet. 2005 verfügte das Landgericht Hamburg die Schließung am damaligen Standort, weil Nachbarn das Spielen der Kinder als zu laut empfanden. Vorstand, Erzieher und Eltern kämpften unermüdlich für den Fortbestand.

Diese Entwicklung löste eine bundesweite Debatte über Kinderfreundlichkeit aus – der Marienkäfer erhielt große Rückendeckung aus Politik, Presse und Gesellschaft. Innerhalb der gesetzten Frist fand sich ein neuer Standort im Zikadenweg: ein Niedrigenergiehaus mit Platz für 55 Kinder, darunter 10–12 Krippenkinder.

Nach politischer Vermittlung, dem Bau einer Lärmschutzwand und einer Nachbarschaftsvereinbarung wurde die Baugenehmigung erteilt. Seitdem gestaltet sich das Miteinander rücksichtsvoll und harmonisch. Ein mutiges Projekt, zu einem guten Abschluss gebracht – dank vieler Menschen mit Mut, Ideen und großzügiger Unterstützung.